📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Bechthal
Burgruine in Bayern
Die Ruine der Burg Bechthal liegt auf einem Höhenrücken über dem Anlautertal, etwa 500 Meter südöstlich des Raitenbucher Gemeindeteils Bechthal. Sie ist eine Spornburg aus der hoch- bis spätmittelalterlichen Zeit und wurde von den Herren von Pechthal bewohnt. Die Burg war Teil der Herrschaft der Familie Pechthal, die ab dem 12. Jahrhundert in den Schriftquellen erwähnt wird. Die Familie war vermutlich mit der Pechgewinnung im Gebiet verbunden und hatte eine kleine selbständige Herrschaft. Die Burg wurde im 15. Jahrhundert mehrfach verkauft und schließlich von dem Hochstift Eichstätt erworben. Danach verfiel die Veste, wobei die genauen Gründe der Aufgabe unbekannt sind. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie vermutlich durch schwedische Artillerie zerstört. Im 19. Jahrhundert wurde sie fälschlicherweise als „Burg Waldeck“ bezeichnet. 1983/84 wurde die Ruine durch eine Sanierung gesichert. Die Burg liegt innerhalb einer älteren Abschnittsbefestigung mit fünf Quergräben. Die Hauptburg ist von einem tiefen Halsgraben umgeben und besteht aus einem quadratischen Bergfried mit einer Mauerstärke von 1,5 Meter. Auf dem Burgplateau sind Mauerreste und Schuttwälle zu erkennen. Die Außenmauer zeigt noch Teile der Bruchsteinfassade. Die Ruine umfasst auch eine Siedlung aus der Urnenfelder- bis Völkerwanderungszeit sowie mittelalterliche Reste der Burgruine „Waldeck“.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Raitenbuch
- Adresse
- Altes Schloß
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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