Puchenau liegt im oberen Mühlviertel Oberösterreichs, nur wenige Kilometer westlich der Landeshauptstadt Linz. Am Nordufer der Donau gelegen, erstreckt sich das Gemeindegebiet über etwa vier Kilometer in beide Richtungen und umfasst eine Fläche von rund acht Quadratkilometern. Mit dem Koglerauerspitz ragt ein markanter Berg bis auf 685 Meter auf, während der Hammerbach im Süden entspringt. Die Gemeinde gliedert sich in mehrere Ortsteile wie Oberpuchenau oder Pöstlingberg.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Puchenau bereits im frühen 9. Jahrhundert, als es noch zum Herzogtum Bayern zählte. Später gehörte es zu Österreich und wurde schließlich dem Fürstentum Ob der Enns zugeordnet. Nach den Wirren der Napoleonischen Kriege blieb der Ort bei Oberösterreich. Bis 1893 war Puchenau Teil von Ottensheim, bevor es zur eigenständigen Gemeinde erhoben wurde.
Besonders bekannt ist Puchenau für sein Schloss, die Pfarrkirche zum heiligen Andreas und die von Roland Rainer gestaltete Gartenstadt. Historische Spuren finden sich auch in Form der Maximilianischen Befestigungsanlagen rund um Linz. Naturfreunde schätzen den zwei Kilometer langen Donaustrand sowie die Gattersteine, die als markante Grenz- und Wegmarkierungen dienen.