Příbram liegt in der mittelböhmischen Region, etwa auf halber Strecke zwischen Prag und Pilsen. Die Stadt ist von mehreren Nachbargemeinden umgeben, darunter im Norden Lhota und Trhové Dušníky, im Osten Dubno und Milín und im Westen Bohutín und das Militärgebiet Brdy. Mit einer Fläche von rund sechsunddreißig Quadratkilometern erstreckt sie sich über eine abwechslungsreiche Landschaft.
Erstmals wird Příbram im Jahr erwähnt, als der Ort dem Prager Bistum gehörte. Im 15. Jahrhundert stand die Stadt auf Seiten der Hussiten und erlitt schwere Verwüstungen durch katholische Truppen. Ihr wirtschaftlicher Aufschwung beruhte lange auf dem Silberbergbau, der ihr sogar königliche Privilegien einbrachte. Bis zum Ende der Monarchie gehörte Příbram zu Österreich-Ungarn und war Sitz eines gleichnamigen Verwaltungsbezirks.
Heute ist Příbram vor allem für ihre historischen Bergbautraditionen bekannt, auch wenn die Silber- und später Uranminen längst stillgelegt sind. Die Stadt hat bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht, darunter den Botaniker Karel Domin, den Fotografen František Drtikol und den Schauspieler Martin Myšička. Regelmäßige Verbindungen bestehen nach Prag, Pilsen und Písek, und internationale Partnerschaften verbinden Příbram mit Städten wie Freiberg, Hoorn und Tchekhov.