Pfarrwerfen liegt im Salzachtal, wo die Salzach das Tennengebirge im Südwesten begleitet. Die Gemeinde erstreckt sich vom Flussufer hinauf bis an die Ausläufer des Gebirges und umfasst mehrere Ortsteile wie Dorfwerfen, Grub und Schlaming. Neun Ortschaften verteilen sich über das Gelände, das vom Fritzbach durchflossen wird und bis ins Hochplateau des Tennengebirges reicht.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Keltenzeit zurück, später wurde das Gebiet Teil des Römischen Reiches und schließlich der Erzdiözese Salzburg. Urkundlich erstmals erwähnt wurde Pfarrwerfen im Jahr 1074 als Pfarre zum Heiligen Cyriak, die dem Fürsterzbistum Salzburg angehörte. Politische Veränderungen brachten die Gemeinde im 19. Jahrhundert unter österreichische und später bayerische Herrschaft, bis sie nach dem Wiener Kongress wieder zu Österreich kam.
Die Gemeinde prägen historische Bauwerke wie die Pfarrkirche zum Heiligen Cyriak aus dem 14. und 15. Jahrhundert und das Schlamingschlössl. Ein besonderes Ereignis ist der alljährliche Perchtenlauf am Neujahrstag. Wirtschaftlich lebt Pfarrwerfen von Landwirtschaft, Handwerk und Dienstleistungen, wobei viele Einwohner in umliegenden Orten arbeiten. Die Anbindung an die Tauern Autobahn und die Salzburg-Tiroler-Bahn macht den Ort verkehrstechnisch gut erreichbar.