Pettenbach liegt in Oberösterreich, eingebettet im Traunviertel am Fuße der Alpen. Der Ort erstreckt sich von den sanften Hügeln des Pernecker Kogels im Süden bis nach Ried im Traunkreis im Norden. Die Traun, ein Nebenfluss des Donausystems, durchzieht die Region und prägt die Landschaft. Mit einer Fläche von etwa 55 Quadratkilometern ist Pettenbach eine der größeren Gemeinden der Umgebung.
Erstmals erwähnt wird Pettenbach im Zusammenhang mit einer Festung namens Seisenburg, die im 12. Jahrhundert entstand und später zu einem Renaissance-Schloss umgebaut wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg verfiel das Gebäude zur Ruine, doch engagierte Bürger bewahren heute noch die Überreste und präsentieren sie in einer Ausstellung. Wirtschaftlich lebte der Ort lange von der Landwirtschaft, die noch heute einen Großteil der Fläche einnimmt.
Besonders geprägt ist Pettenbach durch seine historischen Kirchen und kulturellen Traditionen. Die Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert beeindruckt mit gotischer Architektur und barocker Ausstattung. Ein Höhepunkt ist der jährliche Leonhardiritt in Heiligenleithen, ein festliches Reiterfest zu Ehren des Heiligen Leonhard. Zudem erinnert eine 20 Meter hohe Friedenskreuz-Anlage an die Rückkehr von Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg und steht als Symbol für Versöhnung.