Sehenswürdigkeiten in Pásztó

Kloster Pásztó
Kloster Pásztó
3 Sehenswürdigkeiten 🗺 Nógrád vármegyeUngarn

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Pásztó liegt am westlichen Rand des Mátra-Gebirges, etwa 20 Kilometer von Salgótarján entfernt, wo der Fluss Zagyva vorbeifließt. Die Stadt ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Kreises im Komitat Nógrád.

Schon in der Völkerwanderungszeit gab es hier eine Siedlung, deren Name sich im Laufe der Jahrhunderte von Pasto zu Pásztó wandelte. König Béla III. gründete 1190 ein Zisterzienserkloster, das nach der Zerstörung durch die Mongolen wiederaufgebaut wurde. Im 13. Jahrhundert übernahmen die Fürsten Rátót die Herrschaft, und 1298 erhielt der Ort eingeschränktes Stadtrecht. Nach der türkischen Eroberung lag Pásztó über hundert Jahre wüst, bis in den 1650er Jahren neues Leben einkehrte. Die Zisterziensermönche kehrten zurück und bauten 1715 das noch heute erhaltene barocke Kloster. Später verlor die Stadt vorübergehend ihr Stadtrecht, bevor sie es 1984 zurückerhielt.

Pásztó ist bekannt für sein barockes Kloster, das bis heute steht, sowie für die Kálmán Csohány Galerie und das Museum der Stadt. Die römisch-katholische Kirche Szent Lőrinc vértanú und das Schulmeisterhaus aus dem 15. Jahrhundert zählen zu den historischen Bauwerken. Die Stadt liegt an der wichtigen Bahnlinie und Hauptstraße zwischen Salgótarján und Hatvan und bietet Infrastruktur wie ein Krankenhaus und ein Freibad. Zu den Persönlichkeiten der Stadt gehören die Opernsängerin Bella Paalen und die Filmregisseurin Ibolya Fekete.

📋 Zahlen & Fakten

Einwohner
8.379
Fläche
72,6 km²
Bezirk
Pásztói járás

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