Szécsény liegt in Nordungarn, etwa drei Kilometer vom Fluss Ipoly entfernt, der hier die Grenze zur Slowakei markiert. Die Stadt befindet sich im Komitat Nógrád und ist Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kreises. Salgótarján, der Sitz des Komitats, liegt etwa 21 Kilometer östlich.
Erste Spuren der Siedlung reichen weit zurück, doch prägend wurde vor allem das Barockpalais der Familie Forgács. Der Ort lebte lange von der Landwirtschaft und der Lage an der Handelsroute entlang der Ipoly. Im Ortsteil Benczúrfalva erinnert ein Grab an den berühmten Maler Gyula Benczúr, der hier seine letzte Ruhestätte fand.
Berühmt ist die Stadt für ihr prächtiges Barockpalais, das bis heute ein zentrales Bauwerk darstellt. Zudem pflegt Szécsény enge Verbindungen zu mehreren Partnerstädten in der Slowakei und Polen. Persönlichkeiten wie der Erzbischof Lajos Haynald oder der Rechtswissenschaftler Franz Tibor Hollós stammen aus dieser Gegend und haben über die Region hinaus gewirkt.