Ortigueira liegt in der Provinz A Coruña in Galicien, eingebettet zwischen dem Nordhang der Serra da Faladoira und dem Fluss Mera. Die Gemeinde erstreckt sich zudem am Ostufer der Ría de Santa Marta, einem tief gegliederten und felsigen Meeresarm des Golfs von Biskaya. Die Landschaft ist geprägt von steilen Küsten und häufigem Nebel.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen weit zurück, doch die heutige Gemeinde entwickelte sich vor allem durch Fischerei und Landwirtschaft. Der Hafen spielt eine zentrale Rolle im lokalen Handel, auch wenn große Schiffe aufgrund der Untiefen nicht einlaufen können. Die raue Küste und das oft stürmische Wetter prägten über Jahrhunderte das Leben der Bewohner.
Bekannt ist Ortigueira vor allem für sein Internationales Keltisches Festival, das seit Jahrzehnten keltische Musik und Volksmusik feiert. Die natürliche Schönheit der Ría und die umliegenden Berge bieten zudem reizvolle Ausflugsmöglichkeiten für Besucher.