Sehenswürdigkeiten in Cariño

8 Ziele an einem Ort.

Cariño
Adbar CC BY-SA 3.0
8 Sehenswürdigkeitenprovincia de La CoruñaSpanien

Sehenswürdigkeiten

8
Cabo Ortegal
Serra da Capelada
San Esteban de Sismundi
Santa María de Piedra
Santiago de Landoi
Faro de Cabo Ortegal
San Pedro de Feás
Cariño

Auf der Karte

Cariño ist eine galicische Hafenstadt an der rauen Nordküste der Provinz A Coruña, wo die Serra da Capelada steil ins Meer abfällt. Die Gemeinde reicht bis zur Garita de Herbeira und liegt nur wenige Kilometer südlich des Cabo Ortegal, am westlichen Eingang der Bucht Ría de Ortigueira. Das Klima ist feucht, mit Niederschlägen von bis zu 2.000 Millimetern auf den Höhenzügen und milden Temperaturen um 13 bis 14 Grad im Jahresmittel.

Archäologische Funde belegen eine frühe Besiedlung, darunter Feuerstein-Splitter aus prähistorischer Zeit und Dolmen in der Serra Capelada. Später hinterließen Kelten und Römer ihre Spuren, etwa in Form befestigter Siedlungen oder einer Kapelle über den Resten einer römischen Villa. Lange Zeit war Cariño ein bescheidenes Fischerdorf, das erst durch den Bau von Konservenfabriken im späten 19. Jahrhundert an Bedeutung gewann. Die wirtschaftliche Entwicklung brachte soziale Spannungen mit sich, etwa während der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten oder während der Franco-Diktatur.

Heute lebt der Ort vor allem vom Fischfang und der fischverarbeitenden Industrie, ergänzt durch den Abbau von Dunit in Santiago de Landoi. Kulturell prägt das Festival de Teatro de Cariño das Gemeindeleben, das einst zu den wichtigsten Theatertreffen Spaniens zählte. Die politische Landschaft ist vielfältig, mit wechselnden Mehrheiten zwischen Sozialisten, Konservativen und Nationalisten. Die Gemeinde selbst wurde erst 1988 unabhängig und löste sich damit von Ortigueira.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
3.661
Fläche
47 km²
Seehöhe
613 m
Bezirk
provincia de La Coruña

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