Mureck liegt im Süden der Steiermark direkt an der slowenischen Grenze und ist von ausgedehnten Murauen umgeben, die zu den artenreichsten Auwaldgebieten Österreichs zählen. Die Stadt selbst ist von sanften Hügeln und dem Fluss Mur geprägt, der hier die Landschaft prägt und auch als natürlicher Hochwasserschutz dient. Mit seinen acht Ortsteilen erstreckt sich das Gemeindegebiet über eine Fläche von fast 4.500 Hektar und beherbergt rund dreitausendfünfhundert Einwohner.
Erstmals erwähnt wird der Ort im Zusammenhang mit einem Ungarneinfall im frühen 15. Jahrhundert, der auch Mureck in Mitleidenschaft zog. Im 16. Jahrhundert wurde die Stadt von Türken überfallen und von Bränden heimgesucht, doch sie erholte sich stets wieder. Seit 1975 darf sich Mureck offiziell Stadt nennen, nachdem es zuvor jahrhundertelang ein beschaulicher Marktflecken blieb.
Die Stadt besticht durch ihre historische Bausubstanz, darunter die barocke Pfarrkirche mit ihren romanischen und gotischen Wurzeln und das markante Rathaus mit seinem sechsgeschossigen Turm. Ein besonderes Highlight ist die Schiffmühle auf der Mur, die als Symbol für die enge Verbindung zur Flusslandschaft gilt. Jährlich zieht der Nikolaus mit seinem gruseligen Gefolge durch die Straßen, während die Grenzlandtrachtenkapelle mit dem traditionellen Weckruf am 1. Mai die Bewohner weckt. Die Umgebung lädt mit Radwegen, einem großen Freibad und dem Murturm zum Verweilen ein.