Mosta liegt im nordwestlichen Zentrum der Insel Malta, etwa neun Kilometer von Valletta entfernt. Die Stadt breitet sich in einer fruchtbaren Ebene aus, die von den Victoria Lines begrenzt wird. Nördlich schließt sich der Nachbarort Naxxar an.
Schon in der Kupferzeit war das Gebiet besiedelt, und der Name leitet sich vermutlich vom arabischen Wort für „Mitte“ ab, was auf die zentrale Lage auf der Insel hindeutet. Im Mittelalter diente Mosta mit seinen Katakomben als Zuflucht vor Piratenüberfällen. Später wurde der Ort durch seine günstige Lage zum landwirtschaftlichen Zentrum Maltas, während umliegende kleinere Siedlungen verschwanden.
Bekannt ist Mosta vor allem für die Rotunde Santa Marija Assunta, eine Kirche mit der viertgrößten Kuppel der Welt. Die Kuppel wurde ohne Gerüst errichtet und überstand im Zweiten Weltkrieg einen Bombentreffer, der als Wunder gilt. Die Stadt brachte bedeutende Persönlichkeiten wie den Komponisten Nicolas Isouard und den Fußballspieler Antoine Zahra hervor.