Mooskirchen liegt in der Weststeiermark, etwa zwanzig Kilometer südwestlich von Graz, eingebettet im Tal der Kainach. Die Gemeinde ist über die Südautobahn gut erreichbar, deren Anschlussstelle direkt im Gemeindegebiet liegt. Mit rund zweitausend Einwohnern zählt sie zu den kleineren Marktgemeinden der Region.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1180, als der Ort als „Mosekirchen“ bezeichnet wurde – ein Name, der auf eine sumpfige Umgebung hinweist. Im Mittelalter prägten zwei Schlösser das Bild: der im 14. Jahrhundert erbaute Winterhof, der später abgerissen wurde, und das bis ins späte 18. Jahrhundert bestehende Gilgenbühel. Im 20. Jahrhundert erlangte Mooskirchen durch eine kleine Feldbahnanlage Bekanntheit, die später an andere Orte weitergegeben wurde.
Heute ist Mooskirchen vor allem für seine blühende Ortsgestaltung bekannt. Im Jahr 2009 erhielt die Gemeinde eine Goldmedaille beim europäischen Wettbewerb „Entente Florale Europe“. Die Pfarrkirche mit ihrem markanten Turm prägt das Ortsbild, und Persönlichkeiten wie der Jazzmusiker Herbert Pirker oder der Fußballspieler Daniel Schütz stammen von hier. Die gute Verkehrsanbindung über die Köflacherbahn und die Autobahn macht den Ort zu einem lebendigen Teil der steirischen Kulturlandschaft.