Mauerkirchen liegt im Mattigtal an der Mattig, zwischen Braunau am Inn und Mattighofen. Der Ort wird vom Florianer Brunnbach durchflossen und liegt auf etwa 407 Metern Höhe. Die Gemeinde erstreckt sich über etwa drei Quadratkilometer, wobei der Großteil der Fläche landwirtschaftlich genutzt wird.
Die Geschichte Mauerkirchens reicht bis in die Steinzeit zurück, doch erste urkundliche Erwähnungen stammen aus dem Mittelalter. Der Name könnte auf eine römische Siedlung hindeuten, und eine Marienwallfahrt verlieh dem Ort früh Bedeutung. Im 14. Jahrhundert erhielt Mauerkirchen das Marktrecht, und bis 1803 war hier ein Lehensverwalter des Bischofs von Passau tätig. Der Ort überstand Kriege, Brände und Seuchen, darunter einen verheerenden Brand im 19. Jahrhundert.
Heute prägen historische Bauwerke das Bild Mauerkirchens. Die neugotische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und das Nachtwächterhaus auf dem Buchberg sind markante Wahrzeichen. Die Hl. Geistkirche mit ihrer reichen Ausstattung und das Schloss Spitzenberg ergänzen das kulturelle Erbe. Auch die evangelische Erlöserkirche erinnert an die Vertreibungen nach dem Zweiten Weltkrieg.