Burgkirchen liegt im oberösterreichischen Innviertel auf einer Höhe von 393 Metern. Die Gemeinde erstreckt sich über eine Fläche von fast 46 Quadratkilometern, wobei Wälder etwa ein Drittel und landwirtschaftliche Flächen zwei Drittel ausmachen. Das Gemeindegebiet gliedert sich in fünf Katastralgemeinden und umfasst zahlreiche kleinere Ortschaften.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 1007 unter dem Namen Puchkyrchen, was auf eine Kirche im Buchenwald hindeutet. Bis 1779 gehörte Burgkirchen zu Bayern, wechselte dann zum österreichischen Innviertel und war während der Napoleonischen Kriege vorübergehend wieder bayrisch. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es Teil Oberösterreichs. In der NS-Zeit bestand hier ein Heim für fremdvölkische Kinder mit tragischen Vorfällen.
Die spätgotische Pfarrkirche mit Werken der Zürn-Bildhauerfamilie und prächtigen Stuckarbeiten zählt zu den kulturellen Highlights. Schloss Forstern und mehrere Kapellen ergänzen das Ortsbild. Die Gemeinde fördert seit Jahren den Radverkehr und erhielt dafür Auszeichnungen. Bekannt ist Burgkirchen auch für seine lebendige Volksmusiktradition und Persönlichkeiten wie den Bildhauer Hermann Gschaider.