Malguénac liegt im Norden der Region Bretagne, genauer im Département Morbihan. Die Gemeinde gehört zum Pays de Pontivy und ist von sanften Hügeln und Bächen wie der Bonne Chère oder dem Frétu umgeben. Im Norden grenzt sie an Cléguérec, im Osten an Pontivy, während im Süden und Südwesten Guern und Séglien benachbart sind. Mehrere Teiche und kleine Wasserläufe durchziehen das Gebiet, das sich durch eine ländliche, von Landwirtschaft geprägte Landschaft auszeichnet.
Die Geschichte von Malguénac ist eng mit der bretonischen Region verbunden, insbesondere mit dem historischen Gebiet Bro Pondi. Seit dem späten 18. Jahrhundert gehört die Gemeinde zum Kanton Cléguérec. Im 19. Jahrhundert verlor sie Teile ihres Gebiets, als die neue Gemeinde Le Sourn entstand. Die Entwicklung war stets von der Nähe zu Pontivy geprägt, das als regionales Zentrum diente.
Besonders sehenswert sind die zahlreichen historischen Bauwerke, darunter die Kirche Saint-Pierre et Saint-Paul aus dem 15. Jahrhundert und mehrere Kapellen wie die Notre-Dame-du-Moustoir. Auch alte Herrenhäuser, Schlösser und Mühlen prägen das Bild. Ein besonderes archäologisches Zeugnis ist das Galeriegrab Allée couverte von Saint-Nizon. Die Landschaft lädt zu Spaziergängen zu Menhiren und alten Brunnen ein.