Luzech liegt im Herzen des Quercy, eingebettet zwischen Fumel und Cahors. Der Ort breitet sich auf einer schmalen Landzunge aus, die nur etwa neunzig Meter breit ist und vom Fluss Lot in einer weiten Schleife umflossen wird. Der zentrale Platz des Ortes entstand auf den Überresten eines früheren Kanals, der einst den Schiffsverkehr verkürzen sollte.
Schon in vorgeschichtlicher Zeit war die Gegend besiedelt, wie Funde in der Höhle Pech de La Nene belegen. Vor der Ankunft der Römer errichteten die Gallier hier eine befestigte Siedlung. Später prägten wechselnde Herrschaften das Bild: Die Familie de Luzech besaß den Ort über Jahrhunderte, bis er im 17. Jahrhundert an die Adelsfamilie Les Chapt de Rastignac überging. Im Mittelalter wurde Luzech mehrfach umkämpft, etwa während des Albigenserkreuzzugs, als die Festung zerstört wurde. Ein Bahnhof verband die Stadt einst mit dem Eisenbahnnetz, doch dieser wurde im frühen 20. Jahrhundert stillgelegt.
Heute zieht Luzech Besucher mit seinen historischen Bauwerken an. Die gotische Kirche Saint-Pierre mit ihrem markanten quadratischen Glockenturm ist ebenso sehenswert wie die Jakobskapelle oder der mittelalterliche Donjon. Das Haus der Konsuln und das Oppidum zeugen von der langen Geschichte des Ortes, der einst eine wichtige Rolle in der Region spielte.