Luqa liegt auf der Insel Malta und ist einer der kleineren Orte des Landes. Der Ort beherbergt den einzigen aktiven Passagierflughafen Maltas, der sich auf seinem Gebiet befindet. Die Landschaft ist geprägt von flachen Hügeln und trockenen Feldern, wie sie für die Region typisch sind.
Die Geschichte Luqas beginnt mit seiner Gründung als Filialgemeinde der Pfarrei Gudja im 17. Jahrhundert. Im Laufe der Zeit wurde der Ort von Seuchen wie der Pest und Cholera heimgesucht, die viele Einwohner das Leben kosteten. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebte Luqa einen wirtschaftlichen Aufschwung, als ein Militärflugplatz entstand, der später zum zivilen Flughafen ausgebaut wurde. Während des Zweiten Weltkriegs spielte der Flughafen eine wichtige Rolle für die britischen Streitkräfte, wurde aber auch Ziel von Angriffen.
Heute ist Luqa vor allem durch den Flughafen bekannt, der das wirtschaftliche Zentrum bildet. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Pfarrkirche St. Andreas mit ihrem prächtigen Palast sowie das Denkmal Colonna Mediterranea. An den Häuserecken finden sich Statuen von Heiligen, darunter eine des Schutzpatrons Andreas. Die umliegenden Ortsteile wie Għammieri oder Ħal Farruġ spiegeln die ländliche und industrielle Vielfalt der Region wider.