Sehenswürdigkeiten in Lisieux
Lisieux liegt in der Normandie, wo der Fluss Touques die Landschaft prägt und der Orbiquet als Nebenfluss mündet. Die Stadt ist etwa dreißig Kilometer von der Seine-Mündung entfernt und ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt an der Strecke Paris–Cherbourg, die eine schnelle Verbindung in die Hauptstadt ermöglicht.
Die Wurzeln der Stadt reichen bis in keltische und römische Zeit zurück, als sie unter dem Namen Noviomagus Lexoviorum als Marktort der Lexovier bekannt war. Im Mittelalter wurde Lisieux von mächtigen Bischofsgrafen geprägt, die die Stadt zu einem religiösen und wirtschaftlichen Zentrum machten. Später verlor sie an Bedeutung, bis die Eisenbahn im 19. Jahrhundert neue Impulse setzte und die Stadt zum Wallfahrtsort wurde, besonders durch die Verehrung der heiligen Thérèse von Lisieux.
Heute ist Lisieux vor allem für seine Basilika Sainte-Thérèse bekannt, die zu den größten Kirchen des 20. Jahrhunderts zählt. Die Kathedrale Saint-Pierre und der von André Le Nôtre gestaltete Jardin de l’Eveché zeugen von der historischen und kulturellen Bedeutung der Stadt. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde Lisieux im modernen Stil wiederaufgebaut, wobei die Erinnerung an die Befreiung 1944 bis heute lebendig bleibt.
📋 Zahlen & Fakten
- Einwohner
- 19.645
- Fläche
- 13,07 km²
- Seehöhe
- 152 m
- Bezirk
- arrondissement de Lisieux
- Website
- www.ville-lisieux.fr
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