Sehenswürdigkeiten in Deauville
Deauville liegt in der Normandie am linken Ufer der Touques-Mündung gegenüber von Trouville-sur-Mer. Die Küste gehört zur Blumenküste, die sich zum Pays d’Auge öffnet. Das ursprüngliche Dorf entstand auf dem Mont-Canisy, einem Hang über dem Meer. Heute ist der Ort ein elegantes Seebad mit breitem Sandstrand und einer berühmten Promenade.
Ursprünglich ein kleines Bauerndorf mit kaum hundert Einwohnern, lebte die Bevölkerung von Landwirtschaft und Viehzucht. 1859 verkaufte der Bürgermeister die Sümpfe an den Herzog Charles de Morny, der daraus einen mondänen Badeort schuf. Mit Villen, Rennbahn und Eisenbahnanbindung zog Deauville bald die internationale Gesellschaft an. Künstler wie Eugène Boudin fanden hier Inspiration, und im 20. Jahrhundert entwickelte es sich zum Ferienziel für breitere Schichten.
Deauville besticht durch prächtige Villen, ein großes Casino und zwei Pferderennbahnen. Die Kirche Saint-Laurent besitzt ein mittelalterliches Hagioskop, eine sogenannte Lepraspalte. Die Stadt ist bekannt für ihre luxuriösen Hotels, Restaurants und Freizeiteinrichtungen wie Golfplätze und Wassersportzentren. Regelmäßig finden hier bedeutende Veranstaltungen statt, darunter Pokerturniere und der G8-Gipfel 2011.
📋 Zahlen & Fakten
- Einwohner
- 3.539
- Fläche
- 3,57 km²
- Seehöhe
- 83 m
- Bezirk
- Calvados
- Website
- www.mairie-deauville.fr
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