Kranzberg liegt im oberbayerischen Landkreis Freising, etwa zehn Kilometer westlich der Stadt, eingebettet im Ampertal und im Donau-Isar-Hügelland. Die Gemeinde erstreckt sich über mehrere Gemeindeteile und ist Teil einer hügeligen Landschaft, die von Flusstälern geprägt ist.
Die Geschichte Kranzbergs beginnt mit dem Bau einer Burg um 1200 durch das Geschlecht der Chranichsberg, die als Ministerialen dienten. Die Burg diente lange als Sitz eines Landgerichts, bis sie 1632 durch schwedische Truppen zerstört wurde. Trotz des Verlusts der Burg blieb Kranzberg bis 1802 Sitz eines wittelsbachischen Landgerichts, verlor dann aber an Bedeutung, als Freising zum neuen Zentrum wurde. Erst 1818 wurde Kranzberg eine eigenständige politische Gemeinde und wuchs durch Eingemeindungen im Zuge der Gebietsreform.
Heute ist Kranzberg bekannt für seine historischen Bauwerke wie das alte Pfleghaus des Landgerichts, die Filialkirche St. Clemens oder das ehemalige HJ-Heim auf dem Pantaleonsberg, das heute als Kapelle genutzt wird. Im Ort befindet sich auch das Bronzezeit Bayern Museum, das auf dem Pantaleonsberg Funde aus der Bronzezeit zeigt. Die Umgebung bietet mit dem Kranzberger See und dem Bayerischen Landesarboretum im Kranzberger Forst Erholungsmöglichkeiten. Wirtschaftlich prägt die Esri Deutschland GmbH, ein führender Anbieter von Geoinformationssystemen, den Ort.