Freising liegt in Oberbayern, etwa 30 Kilometer nördlich von München, an der Isar. Die Stadt erstreckt sich auf einer Höhe von 448 Metern und ist von zwei gegensätzlichen Landschaften geprägt: dem flachen Münchner Schotterebene im Südwesten und dem hügeligen Unterbayerischen Hügelland im Norden. Im Südwesten breitet sich das Freisinger Moos aus, ein großes Niedermoor, das durch Grundwasseraustritte entstanden ist. Im Nordosten erheben sich markante Hügel wie der Domberg und der Weihenstephaner Berg, die seit jeher besiedelt sind. Die Isar durchfließt das Stadtgebiet auf etwa zehn Kilometern und wird von Auwäldern begleitet, während die Moosach das Gebiet in mehrere Arme teilt.
Die Wurzeln Freisings reichen bis in die frühmittelalterliche Zeit zurück, als es als Bischofssitz und später als Zentrum des Hochstifts Freising an Bedeutung gewann. Im ersten bairischen Stammesherzogtum war die Stadt sogar Herzogssitz. Mit dem Aufstieg Münchens und der Säkularisation verlor Freising jedoch an Einfluss. Heute ist die Stadt Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises und beherbergt bedeutende Bildungseinrichtungen wie das Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München und die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.
Freising besticht durch seine historische Altstadt, die sich am Fuße des Dombergs schmiegt, und durch die markanten Hügel Weihenstephaner Berg und Domberg. Das ehemalige Kloster Weihenstephan ist heute ein Wissenschaftszentrum und prägt das Bild der Stadt. In der Umgebung liegen geschützte Naturlandschaften wie das Freisinger Moos und die Isarauen, die als Lebensraum für seltene Arten dienen. Der Flughafen München befindet sich direkt vor den Toren der Stadt im Erdinger Moos.