Kirchham liegt im Traunviertel Oberösterreichs, eingebettet zwischen 430 und 806 Meter Höhe am Rand des Alpenvorlandes. Die beiden Flüsse Äußere und Dürre Laudach durchziehen das Gebiet, während sich im Südosten bewaldete Höhenzüge bis 800 Meter erheben. Die höchste Erhebung ist der Oberriedel mit 806 Metern, und die Gemeinde erstreckt sich über 28 Quadratkilometer, wobei knapp die Hälfte landwirtschaftlich genutzt wird.
Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Römerzeit zurück, als hier eine wichtige Salzstraße entlangführte. Später prägten bayerische Siedler im 7. und 8. Jahrhundert die Gegend, erkennbar an Ortsnamen mit typischen Endungen. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem 13. Jahrhundert, als eine Laurentius-Kapelle in Kirchham erwähnt wurde. Im Mittelalter gehörte der Ort zu Österreich ob der Enns und war während der Napoleonischen Kriege mehrfach besetzt.
Heute prägen die alte und neue Pfarrkirche das Ortsbild, wobei die alte Laurentiuskirche aus dem 15. Jahrhundert stammt. Ein weiteres Wahrzeichen ist das ehemalige Schloss Kirchham, heute ein Gasthaus. Jährlich lockt der Glöcklerlauf Anfang Januar Besucher an, während die Feuerwehrfesttage zu Christi Himmelfahrt stattfinden. Die Gemeinde pflegt zudem eine Partnerschaft mit Kirchham in Bayern.