Sehenswürdigkeiten in Ilmitz

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Illmitz liegt im Osten des Neusiedler Sees, im so genannten Seewinkel, und ist die flächengrößte Gemeinde des Burgenlands. Im Westen grenzt das Gemeindegebiet an den See, im Norden an Podersdorf, im Osten an Apetlon und im Süden an Ungarn. Die Landschaft ist geprägt vom flachen Seewinkel mit seinen Lacken und dem weiten Blick über die Ebene.

Die ältesten Spuren menschlicher Besiedlung stammen aus der Jungsteinzeit, darunter ein spätjungsteinzeitliches Grabfund und ein römischer Weihaltar zu Ehren des Gottes Mithras. Awaren hinterließen Gräber, und um 995 siedelten sich bayerische Kolonisten an, deren Nachfahren noch heute die deutschsprachige Bevölkerung bilden. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1217, als Propst Herkules von Eisenburg seinen Besitz dem Domkapitel schenkte. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte Illmitz mehrfach die Herrschaft, darunter an die Familien Kanizsai und Esterházy, bevor es 1802/03 dem Komitat Wieselburg eingegliedert wurde.

Illmitz ist bekannt für seine traditionelle Käseherstellung, die im 19. Jahrhundert sogar in Wien und Budapest geschätzt wurde. Die alte Martinskirche, erstmals 1299 erwähnt, musste wegen Hochwassers mehrfach aufgegeben und wiederaufgebaut werden. 1967 wurde Illmitz zur Marktgemeinde erhoben, und in den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der Tourismus zu einem wichtigen Standbein. Heute prägen moderne Zweckbauten das Ortsbild, doch die Nähe zum Neusiedler See und den umliegenden Lacken macht den Ort zu einem beliebten Ziel für Naturliebhaber.

📋 Zahlen & Fakten

Einwohner
2.385
Fläche
91,85 km²
Seehöhe
117 m
Bezirk
Bezirk Neusiedl am See

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Sehenswürdigkeiten

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