Sehenswürdigkeiten in Apetlon

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Apetlon ist eine Marktgemeinde im Burgenland, die am Ostufer des Neusiedler Sees liegt. Die Landschaft ist geprägt von weiten, offenen Ebenen und einer typischen Salzflora mit kleinen Lacken wie dem Darscho. Die Gemeinde befindet sich auf etwa 120 Meter Seehöhe, wobei der tiefste Punkt Österreichs in der Nähe mit 114 Metern angegeben wird. Direkt an der ungarischen Grenze gelegen, gehört Apetlon zum Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1318 unter dem Namen Vitézfelde. Später trug er die Bezeichnungen Apátlan und Appetlohn, bevor sich der heutige Name durchsetzte. Bis 1921 gehörte Apetlon zu Ungarn, bevor es nach dem Ersten Weltkrieg durch die Verträge von Saint-Germain und Trianon zu Österreich kam. Seit 1921 ist es Teil des Burgenlands und erhielt 1991 den Status einer Marktgemeinde.

Bekannt ist Apetlon vor allem für seine Vogelwelt, die jedes Jahr Ornithologen anzieht. Der Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel, zu dem das Gebiet gehört, ist seit 2001 UNESCO-Weltkulturerbe. Die katholische Pfarrkirche und das Feriendorf Vogelparadies sind weitere Sehenswürdigkeiten. Die Region lebt vom Weinbau und Fremdenverkehr, wobei die Lange Lacke als bedeutendes Naturschutzgebiet gilt. Ein eigener Dialekt, das Apetlonerisch, rundet das kulturelle Bild ab.

📋 Zahlen & Fakten

Einwohner
1.754
Fläche
82,21 km²
Seehöhe
120 m
Bezirk
Bezirk Neusiedl am See

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