Hrejkovice liegt im Westen des Mittelböhmischen Hügellandes, eingebettet in die sanften Hügel der Milevská pahorkatina. Der Ort breitet sich im Tal des Baches Hrejkovický potok aus, der nördlich vom gleichnamigen Teich aufgestaut wird. Westlich des Dorfes erstreckt sich ein weiterer Teich namens Jezero, umgeben vom Waldgebiet Sobědražský les. Die Landschaft wird von mehreren Hügeln geprägt, darunter der Na Brdech, der Chlum und die Koška. Die Staatsstraße I/19 verbindet Hrejkovice mit Milevsko und Březnice.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 1216, doch bereits 1184 übergab der Prager Bischof Heinrich Břetislav das Gebiet an das Prämonstratenserkloster Mühlhausen. Im 15. Jahrhundert wechselte Hrejkovice mehrfach den Besitzer, darunter an die Familie von Rosenberg und später an die Schwanberger. Nach der Zerstörung des Klosters durch die Hussiten wurde der Ort an verschiedene Adelsfamilien vergeben. Im 19. Jahrhundert gehörte Hrejkovice zur Fideikommissherrschaft Worlik und entwickelte sich zu einer eigenständigen Gemeinde.
Heute prägen vor allem die Kapelle des hl. Johannes des Täufers und ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs das Ortsbild. Mehrere Wegkreuze und Gehöfte im südböhmischen Bauernbarockstil zeugen von der traditionellen Bauweise. Auch die Kapellen in den Ortsteilen Níkovice und Pechova Lhota sind sehenswert. Zu den bekanntesten Persönlichkeiten zählt der Romanist Ota Dubský, der hier lebte und arbeitete.