Hohenberg liegt eingebettet im Tal der Unrechttraisen, wo der Fluss sich am Fuß des Türnitzer Höger durch die Landschaft schlängelt. Die Gemeinde gehört zum Mostviertel in Niederösterreich und ist zu über vier Fünfteln von Wald bedeckt. Mit einer Fläche von fast 57 Quadratkilometern erstreckt sie sich über mehrere Ortsteile wie Furthof, Hofamt und Innerfahrafeld.
Der Ort verdankt seinen Namen einer Burg, die im 13. Jahrhundert von den Herren von Hohenberg erbaut wurde. Diese Familie prägte über Jahrhunderte das Geschehen, bis die Burg im 17. Jahrhundert durch kriegerische Auseinandersetzungen zerstört wurde. Lange Zeit lebte die Bevölkerung von der Landwirtschaft, bis im 19. Jahrhundert Industrie und Tourismus an Bedeutung gewannen. Eine Feilenfabrik in Furthof beschäftigte zeitweise Hunderte Arbeiter, doch der Betrieb musste schließlich schließen.
Heute ist Hohenberg vor allem für seine landschaftliche Schönheit bekannt. Die Ruine der alten Burg, die katholische Pfarrkirche und der Schleierwasserfall ziehen Besucher an. Wanderwege wie der Traisental-Radweg und Kletterrouten an der Teufelskanzel bieten Freizeitmöglichkeiten. Die Gemeinde pflegt Partnerschaften mit Orten in Deutschland und Ungarn und hat Persönlichkeiten wie den Abt Aelred Pexa hervorgebracht.