Heldenberg liegt im Weinviertel Niederösterreichs, eingebettet im Tal der Schmida. Die Gemeinde erstreckt sich über etwa 27 Quadratkilometer, wobei mehr als die Hälfte der Fläche landwirtschaftlich genutzt wird. Weingärten und Wälder prägen ebenfalls das Bild, während die fünf Ortsteile Glaubendorf, Großwetzdorf, Kleinwetzdorf, Oberthern und Unterthern das Gemeindegebiet gliedern.
Die Geschichte der Orte reicht weit zurück: Glaubendorf wurde bereits im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt, während Ober- und Unterthern 1066 in einer Urkunde auftauchen. Schloss Wetzdorf entstand im 16. Jahrhundert und wurde später von Joseph Gottfried Pargfrieder zur Gedenkstätte Heldenberg ausgebaut. Die Gemeinde selbst entstand 1971 durch den Zusammenschluss mehrerer Dörfer und erhielt ihren Namen von dieser bedeutenden Stätte.
Besonders sehenswert sind die jungsteinzeitlichen Kreisgrabenanlagen in Glaubendorf, die zu den ältesten Monumenten der Region zählen. Die Gedenkstätte Heldenberg mit ihrem englischen Garten und dem Aussichtsberg zieht Besucher an, ebenso wie das Koller Oldtimermuseum. Die Pfarrkirche in Glaubendorf, gestiftet von den Kuenringern, und die barocke Schlossanlage in Kleinwetzdorf runden das kulturelle Angebot ab.