Hastingues liegt im Südwesten Frankreichs, eingebettet zwischen den Flüssen Bidouze und Gaves Réunis. Die Gemeinde gehört zum Département Landes und ist etwa dreißig Kilometer von Bayonne entfernt. Sie grenzt an mehrere Nachbarorte wie Orthevielle, Peyrehorade und Came, während im Süden Bidache liegt. Die Landschaft ist geprägt von sanften Hügeln und Flusslandschaften, die das Bild des Ortes bestimmen.
Gegründet wurde Hastingues im Jahr 1289 durch John Hastings, einen englischen Baron, der hier eine Bastide errichten ließ. Diese planmäßige Ansiedlung war typisch für die Region und diente der Festigung der Herrschaft in dieser Zeit. Über die Jahrhunderte hinweg blieb der Ort ein kleiner, aber bedeutender Punkt in der Landschaft, ohne größere historische Umbrüche.
Heute ist Hastingues vor allem für seine historischen Bauwerke bekannt. Dazu zählen die Kirche Saint-Sauveur, das ehemalige Prämonstratenserkloster Sainte-Marie von Arthous, das seit Jahrzehnten als historisches Denkmal geschützt ist, sowie ein steinernes Tor aus dem 14. Jahrhundert. Auch das Schloss Estrac gehört zu den Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde bewahrt damit ein Stück mittelalterliches Erbe inmitten einer malerischen Flusslandschaft.