Dourgne liegt im südfranzösischen Département Tarn, umgeben von sanften Hügeln und Wäldern der Montagne Noire. Die Gemeinde ist etwa sechzehn Kilometer von Castres entfernt und grenzt im Norden an Saint-Avit, im Osten an Verdalle und Massaguel. Der Ort liegt an der Via Tolosana, einem historischen Pilgerweg nach Santiago de Compostela.
Seine Wurzeln reichen bis ins späte siebte Jahrhundert zurück, als der Eremit St. Stapin hier lebte. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr um 1000, als ein Gausbert als Herr von Dourgne eingesetzt wurde. Während der Religionskriege des 16. Jahrhunderts blieb der Ort katholisch. Prägend wurden später zwei Benediktinerklöster, die 1890 gegründet wurden.
Bekannt ist Dourgne für die Überreste der Burg Castellas, die im Mittelalter zerstört wurde. Die Abtei En-Calcat und die Abtei Sainte-Scholastique sind bedeutende religiöse Stätten. Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Jean-Antoine Gleizes oder der Admiral Jean-Marie Charles Abrial stammen aus dem Ort.