Cognin ist eine französische Gemeinde im Département Savoie, eingebettet im Tal der Hyère auf etwa 292 Metern Höhe. Eingebettet zwischen den Gebirgszügen Jura und Alpen, reicht das Gemeindegebiet von der Schwemmlandebene von Chambéry bis in die sanft ansteigenden Ausläufer der Chartreuse. Im Norden und Osten grenzt es an Chambéry, während im Süden und Westen Jacob-Bellecombette, Saint-Cassin und Montagnole liegen.
Erste Spuren einer Besiedlung reichen bis in die gallo-römische Zeit zurück, als Überreste einer Villa im Zentrum gefunden wurden. Um das Jahr 1100 erstmals als Choninum erwähnt, wechselte die kleine Herrschaft im Mittelalter mehrfach den Besitzer, bevor sie schließlich zur Baronnie Montfort wurde. Lange Zeit war Cognin dem Bistum Grenoble abgabepflichtig, bis es sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem Vorort von Chambéry entwickelte.
Das Ortsbild prägen historische Bauwerke wie die Schlösser Château de Montcharvin und Château de Villeneuve sowie die Kirche Église Saint-Pierre. Ein besonderes Highlight ist der Canal des arts et l’atelier de l’eau, ein alter Gewerbekanal, und der Parc et la ferme du Foreza. Bekannt ist Cognin auch als Wohnort und letzte Ruhestätte des Schriftstellers Henry Bordeaux.