Bremen erstreckt sich beiderseits der Weser, etwa sechzig Flusskilometer vor deren Mündung in die Nordsee. Wo die Mittelweser in die Unterweser übergeht, wird die Flusslandschaft von der Ochtum geprägt, die links der Unterweser in die Wesermarsch mündet. Rechts der Weser beginnt das Elbe-Weser-Dreieck, während im Norden die Lesum mit ihren Quellflüssen Wümme und Hamme weitere Zuflüsse bildet. Das Stadtgebiet dehnt sich über eine Länge von etwa achtunddreißig Kilometern und eine Breite von sechzehn Kilometern aus.
Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte zurück, in der sie sich als Handelsplatz an der Weser entwickelte. Heute ist sie nicht nur Hauptstadt des Landes Freie Hansestadt Bremen, sondern auch eine der größten Städte Deutschlands. An der Grenze zwischen Flussmarschen und Küstenmarschen gelegen, prägt das maritime Klima den Alltag. Die Altstadt thront auf einer Weserdüne, die am Bremer Dom elf Meter über Normalnull erreicht.
Bremen ist bekannt für sein Rathaus und den steinernen Roland, die seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Die Stadt gliedert sich in fünf Bezirke mit insgesamt achtundachtzig Ortsteilen, wobei das stadtbremische Überseehafengebiet als Exklave in Bremerhaven verwaltet wird. Im Norden trennt die Lesum die Geestlandschaft der Bremer Schweiz vom Marschland im Süden. Der Friedehorstpark im Stadtteil Burglesum beherbergt mit vierunddreißig Metern die höchste natürliche Erhebung der Stadt.