Born liegt an der Südküste der Halbinsel Darß, umgeben von den Meeresbuchten Bodstedter Bodden und Saaler Bodden. Die Gemeinde umfasst fast die gesamte Halbinsel, einschließlich der Nordspitze mit dem Darßer Ort und seinem Leuchtturm. Nachbarorte sind Prerow im Nordosten, Wieck im Osten und Ahrenshoop im Südwesten. Das Gemeindegebiet grenzt unmittelbar an den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.
Der Name leitet sich vom slawischen Wort für Föhrenwald ab, was auf die ursprüngliche Lage am Waldrand hinweist. Nach wechselnder Zugehörigkeit zu Pommern, Schweden, Dänemark und Preußen blieb Born von den Krisen der Segelschifffahrt weitgehend verschont, da die Landwirtschaft an Bedeutung gewann. Im Zweiten Weltkrieg bestand hier ein Außenlager des KZ Ravensbrück. In der DDR-Zeit wurde ein Pionier-Ferienlager betrieben, und der Ort zog auch durch politische Persönlichkeiten wie Hermann Axen an.
Typisch für Born sind die reetgedeckten Häuser und verzierten Türen, die das Ortsbild prägen. Sehenswürdigkeiten wie die Fischerkirche, das Museum Alte Oberförsterei und der Leuchtturm am Darßer Ort ziehen Besucher an. Der Borner Maskenball, eine über 150 Jahre alte Tradition, und die Darß-Festspiele auf der Freilichtbühne sind kulturelle Höhepunkte. Die Gemeinde lebt heute vor allem vom Tourismus, der Segler, Surfer und Wanderer anzieht.