Besson liegt im Norden der Region Auvergne, eingebettet in die sanften Hügel des Bourbonnais. Das Dorf wird von zwei kleinen Flüssen durchzogen: der Veines, die hier entspringt, und der Guèze, die das Gebiet durchquert. Beide münden in den Allier. Im Norden grenzt es an Bressolles, im Osten an Chemilly, im Süden an Bresnay und im Westen an Souvigny.
Die ersten Spuren des Ortes reichen bis ins Mittelalter zurück, als hier ein Priorat entstand. Später prägten vor allem die Adelsfamilien das Bild, die mehrere Schlösser errichten ließen. Wirtschaftlich war die Gemeinde stets von der Landwirtschaft geprägt, doch die Route nationale 79 führt heute durch das Gebiet und verbindet es mit größeren Städten.
Besonders sehenswert sind die romanische Kirche Saint-Martin aus dem 12. Jahrhundert und die Überreste des alten Priorats. Mehrere Schlösser aus dem 15. Jahrhundert zeugen vom historischen Reichtum der Region. Bekannt wurde der Ort auch als Heimat der Soziologin María Teresa de Borbón-Parma, die hier ihre Kindheit verbrachte.