Asten liegt im Zentralraum Oberösterreichs, etwa 255 Meter über dem Meeresspiegel, und erstreckt sich auf einer kleinen Fläche von rund acht Quadratkilometern. Die Landschaft ist geprägt von landwirtschaftlich genutzten Flächen, die mehr als die Hälfte des Gebiets einnehmen, während Wälder etwa ein Siebtel bedecken. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen, darunter der namensgebende Markt Asten mit den Siedlungen Norikum und Fisching sowie Raffelstetten und Ipfdorf im Norden und Osten.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1073, als der Ort als Astina im Besitz des Stifts St. Nikola bei Passau dokumentiert wurde. Bereits früher, um 905, taucht Raffelstetten in der Raffelstettener Zollordnung auf. Asten gehörte lange zum Herzogtum Bayern und später zu Österreich, wobei es seit dem 15. Jahrhundert dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet wird. Im 19. und 20. Jahrhundert erlebte der Ort durch die Ansiedlung von Umsiedlern und die Nähe zur Stadt Linz ein starkes Wachstum, das bis heute anhält.
Heute ist Asten vor allem als Wohnort für Pendler nach Linz bekannt, was sich in der modernen Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Wohnblöcken widerspiegelt. Historisch bedeutsam sind die keltischen Siedlungsspuren aus der La-Tène-Zeit, die auf eine frühe Besiedlung hinweisen. Die Gemeinde verbindet damit ländliche Tradition mit städtischer Entwicklung und bietet eine Mischung aus historischen Fundstücken und zeitgenössischem Wohnraum.