Sehenswürdigkeiten in Alençon

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Sehenswürdigkeiten in Alençon

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Basilika Notre-Dame d‘ Alençon
Musée des Beaux-Arts et de la Dentelle
château des ducs d'Alençon
Basilique Notre-Dame d'Alençon

Auf der Karte

Alençon liegt in der Normandie, am Südrand des Départements Orne, in der sanft hügeligen Landschaft Campagne d’Alençon. Die Stadt breitet sich auf etwa 140 Metern Höhe aus, nahe dem Fluss Sarthe und seinem Nebenfluss Briante. Nachbarorte sind Saint-Paterne - Le Chevain im Osten, Saint-Germain-du-Corbéis im Südwesten und Damigny im Nordwesten. Als Hauptstadt des Départements Orne ist sie eng mit dem Regionalen Naturpark Normandie-Maine verbunden.

Erstmals als befestigter Marktflecken erwähnt wurde Alençon im 11. Jahrhundert, doch schon in gallo-römischer Zeit gab es hier eine Furt über die Sarthe. Im 15. Jahrhundert stieg die Stadt zur Grafschaft auf, später zum Herzogtum. Die Schriftstellerin Margarete von Navarra prägte im 16. Jahrhundert das geistige Leben und förderte die Reformation. Eine besondere Rolle spielte die Gründung einer königlichen Spitzenmanufaktur im Jahr 1665, deren feine point d’Alençon-Spitze weltberühmt wurde.

Heute zieht die gotische Basilika Notre-Dame d’Alençon im Zentrum die Blicke auf sich. Im ehemaligen Jesuitenkolleg befindet sich das Musée des Beaux-Arts et de la Dentelle, das Kunst und Spitzenkunst vereint. Balzacs Roman „Die alte Jungfer“ malt ein Bild der Stadt um 1830. Wirtschaftlich bedeutend war die Textilindustrie, später der Aufstieg des Haushaltsgeräteherstellers Moulinex. Persönlichkeiten wie die heiliggesprochene Therese von Lisieux oder der Sänger Daniel Balavoine verbinden sich mit Alençon.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
25.490
Fläche
10,68 km²
Seehöhe
152 m
Bezirk
arrondissement d'Alençon

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