Albi liegt in der Mitte Südfrankreichs, etwa achtzig Kilometer nordöstlich von Toulouse. Der Fluss Tarn durchzieht die Stadt, die zugleich Hauptstadt des Départements Tarn und Sitz eines katholischen Erzbischofs ist. Die Landschaft prägt eine historische Altstadt, die sich um das Ufer des Tarn gruppiert.
Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis in die römische Zeit reicht. Damals trug sie den Namen Civitas Albiensium. Im Mittelalter wurde sie durch die Albigenserkriege schwer getroffen und fast vollständig zerstört. Später entwickelte sich Albi zu einem wichtigen religiösen und administrativen Zentrum, etwa als Sitz des Erzbischofs seit dem 17. Jahrhundert.
Besonders bekannt ist die Stadt für ihr Bischofsviertel, das mit der Kathedrale Sainte-Cécile, der Kirche Saint-Salvi und dem Bischofspalast zum UNESCO-Welterbe zählt. Ein weiteres Highlight ist das Museum Toulouse-Lautrec, das dem in Albi geborenen Maler gewidmet ist. Die Stadt pflegt Partnerschaften mit Girona, Palo Alto und Lijiang und beherbergt Persönlichkeiten wie den Maler Henri de Toulouse-Lautrec und den Politiker Georges Pompidou.