Aich liegt eingebettet im steirischen Ennstal, wo die Enns das Gemeindegebiet von Westen nach Osten durchfließt. Im Norden steigen die Hänge zu den Ausläufern des Toten Gebirges an, während im Süden die schroffen Gipfel der Schladminger Tauern aufragen. Die höchsten Punkte sind der Stoderzinken und die Gamskarspitze. Die Landschaft teilt sich in Wiesen, Wälder, Almen und hochalpine Regionen auf.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1074, als ein Wirtschaftshof an das Kloster Admont überging. Gleichzeitig wurde auch Gössenberg genannt, das heute Teil der Gemeinde ist. Nach der Aufhebung der Grundherrschaften entstand 1850 die autonome Ortsgemeinde. Im 20. Jahrhundert gehörte Aich zeitweise zum Reichsgau Steiermark und später zur britischen Besatzungszone.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die katholische Pfarrkirche in Assach und das evangelische Bethaus in Aich. Ein besonderes Naturdenkmal ist der Gradenbachfall. Die Gemeinde ist Teil eines Tourismusverbands, der gemeinsam mit Haus im Ennstal für die Region wirbt. Ein bekannter Sportler aus Aich ist der Skirennläufer Daniel Danklmaier.