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Winterfeld

Ortsteil von Apenburg-Winterfeld

Winterfeld ist ein Ortsteil des Fleckens Apenburg-Winterfeld in der Altmark, direkt an der B 71 zwischen Salzwedel und Gardelegen. Das Dorf liegt an der Grenze zu den Gemeinden Recklingen, Baars, Sallenthin und Mösenthin. Im Norden fließt der Baarser Mühlgraben durch das Dorf, und am südlichen Ortsrand befand sich einst ein Bahnhof. Der Name des Ortes leitet sich vom Wort „Winter“ ab, da er oft im Schatten einer Anhöhe liegt. Winterfeld hat eine reiche Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Das Dorf wurde erstmals 1348 urkundlich erwähnt und war Sitz der uradeligen Familie von Winterfeld. Im 19. Jahrhundert gab es eine Molkerei und später eine Landfleischerei. 1945 fand hier ein kurzer Kriegsgefecht statt, das jährlich mit einem Glockengeläut an den 12. April erinnert. Die Dorfgeschichte ist eng mit der Landwirtschaft verbunden, und das Dorf war Teil mehrerer Gemeinden, bis es 2009 zur neuen Gemeinde Apenburg-Winterfeld zusammengefasst wurde. Im Dorf gibt es mehrere sehenswerte Orte. Das Großsteingrab am Pfarrhaus ist ein historisches Denkmal aus der Jungsteinzeit. Die evangelische Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert besitzt restaurierte Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert. Vor der Kirche steht ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Die Gemeinde hat ein eigenes Wappen und eine Flagge, die aus Blau und Weiß besteht. Die katholischen Gläubigen gehören zur Pfarrei St. Laurentius in Salzwedel.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ortsteil
Ort
Apenburg-Winterfeld
Seehöhe
35 m

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