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Urmond

Urmond liegt zwischen der Maas und der A2, wird vom Julianakanal durchquert und ist Teil der Gemeinde Stein. Der alte Ortskern befindet sich westlich des Kanals, während östlich der Autobahn das Industriegelände Chemelot und das Naturgebiet Heksenberg liegen. Das Dorf ist von den Nachbarorten Berg aan de Maas und Stein umrahmt. Die Bebauung umfasst ein Wohngebiet mit Blick auf das DSM-Gelände, das jedoch aufgrund der Lärmbelastung nur mit Sondergenehmigung bebaut werden darf.

Urmond wurde erstmals 12. Jahrhundert als Overmunthe erwähnt und war Teil der Besitzungen des Erzbischofs von Köln. Im Laufe der Geschichte wechselte das Gebiet mehrfach die Herrschaft, unter anderem in jülich’sche und französische Hände. Die Schifffahrt auf der Maas prägte die Entwicklung des Ortes, bis die Kanalbauwerke und die Eisenbahn den Maashafen zum Stillstand brachten. 1982 fusionierte Urmond mit anderen Gemeinden zur heutigen Gemeinde Stein.

Der Ort besitzt mehrere Kirchen, darunter eine römisch-katholische aus dem 18. Jahrhundert und eine protestantische aus dem 17. Jahrhundert. Zudem gibt es sehenswerte Wohnhäuser, eine Ständermühle und das Schifferhaus mit Renaissancegiebel. Die Urmonder Denkmalstiftung kümmert sich um zahlreiche Denkmäler und Kirchen. Jährlich finden im Dorf der St. Leendert-Jahrmarkt und das Open-Air-Konzert Ur Pop statt.

Quellen (1)
Einwohner
4.913
Fläche
2,88 km²
Bezirk
Limburg

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