Sehenswürdigkeiten · Tyrlaching

Tyrlaching

Gemeinde in Deutschland

Tyrlaching
Ammerseer CC BY 3.0

Tyrlaching liegt im südlichen Teil des Landkreises Altötting und ist die südlichste Gemeinde der Region. Sie grenzt an die Gemeinden Kirchweidach, Feichten an der Alz und Halsbach. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Rainbichl mit 544 Metern. Das Gemeindegebiet umfasst nur die Gemarkung Tyrlaching und besteht aus 24 Gemeindeteilen. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kirchweidach.

Der Name Tyrlaching stammt aus der Zeit der bajuwarischen Landnahme im 6. und 7. Jahrhundert. Der Ort wurde 790 erstmals urkundlich erwähnt und war Teil des Salzburger Landes, das 1328 von Bayern gelöst wurde. Tyrlaching war ein Amt des Erzstifts Salzburg und fiel 1803 an Erzherzog Ferdinand von Toskana. 1805 wurde es an Österreich abgetreten und 1809/10 an Bayern übergeben. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 wurde die Ruralgemeinde gebildet. Die Einöde Lauterholzen wurde im 19. Jahrhundert wüst.

Die Gemeinde ist bekannt für den Gasthof zur Post, der denkmalgerecht saniert und um ein Bürgerhaus mit Versammlungssaal erweitert wurde. Die Ortsmitte wurde ab 2016 neu gestaltet, um den Dorfkern zu revitalisieren. In der Gemeinde gibt es eine Kindertageseinrichtung und Grundschulklassen der Grund- und Mittelschule Kirchweidach. Sehenswürdigkeiten sind die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer und die Filialkirche Oberbuch. Die Gemeinde zählt zu den Tourismusregionen „Inn-Salzach“ und hat mehrere geotope mit geowissenschaftlicher Bedeutung.

Quellen (2)
Seehöhe
523 m

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