Sehenswürdigkeiten · Stubenberg

Stubenberg

Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn

Stubenberg
Konrad Lackerbeck CC BY 3.0

Stubenberg liegt im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn, in einem Seitental des Inn, etwa 8 km nordöstlich von Simbach und 9 km von Braunau entfernt. Die Gemeinde ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Ering und umfasst 70 Gemeindeteile sowie die Wohnplätze Berghäusl, Steindobl und Steinhögl. Die B 12 wird zur A 94 ausgebaut, die Passau mit München verbindet. Die nächstgelegene Bahnstation ist in Simbach am Inn.

Die Geschichte von Stubenberg reicht bis in das 14. Jahrhundert zurück, als die Closen die Ortschaft gründeten. Die Hofmark wurde 1512 an die Baumgarten verkauft, und der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern. 1743 wurde die Burg im Österreichischen Erbfolgekrieg zerstört, und 1800 ganz abgebrochen. Mit dem Frieden von Teschen 1779 wurde der Untere Inn zur Grenze zwischen Bayern und Österreich. Die heutige Gemeinde entstand 1818 durch das Gemeindeedikt.

Stubenberg ist bekannt für die Stubenberger Liederbücher aus der Zeit um 1800 sowie die Pfarrkirche St. Georg und Urban aus dem 15. Jahrhundert. Die Kirche wurde nach dem Brand 1743 barockisiert und besitzt einen barocken Hochaltar mit einer gotischen Figur des hl. Georg. In der Frauenkapelle steht ein Gnadenbild aus der Zeit um 1600. Zudem gibt es 16 Grabdenkmäler aus rotem Marmor sowie die Pfarrkirche St. Stephan in Prienbach. 2016 fiel ein Steinmeteorit der Größe 1473 Gramm in der Nähe des Ortes.

Quellen (2)
Seehöhe
425 m

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