Sehenswürdigkeiten · Erlach

Mattig

Mattig
Ewald Ehtreiber CC BY-SA 4.0

Die Mattig ist ein 55 Kilometer langer Fluss, der im Salzburger Seengebiet entspringt und durch das Mattigtal nach Norden fließt, bevor sie bei Braunau in den Inn mündet. Ihr Oberlauf trägt den Namen Mattigbach, und sie durchquert den Obertrumer See sowie den Grabensee, bevor sie nach Oberösterreich gelangt. Der Fluss prägt mit seinem Gefälle von durchschnittlich 4,4 Promille die Landschaft und verzweigt sich im Tal in natürliche und künstliche Arme.

Der Weg lohnt sich wegen der naturnahen Abschnitte, die noch unreguliert sind und von Schwarzerlen und Eschen gesäumt werden. Besonders im Ober- und Mittellauf finden sich seltene Arten wie die Kleine Zangenlibelle oder der Fischotter. Die Mattig beherbergt zudem Populationen des Edelkrebses und seltene Flussmuscheln. Mit einem mittleren Abfluss von 4,79 Kubikmetern pro Sekunde am Pegel Jahrsdorf zeigt sie ein ausgeglichenes, winterpluviales Abflussregime.

Vor Ort lässt sich das Flusstal erwandern, wo sich zwischen Mattighofen und dem Obertrumer See ruhige Uferzonen mit begleitenden Gehölzen bieten. Die Wassertemperaturen liegen im Jahresmittel bei 11,7 Grad, was auf die dämpfende Wirkung der Seen zurückzuführen ist. Historisch war die Mattig für die Holztrift bedeutend, und heute treiben noch mehrere Wasserkräfte entlang ihres Laufs Turbinen an.

Quellen (1)

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