JuraAuvergne-Rhône-Alpes

Septmoncel

Septmoncel liegt im Hochjura, auf einer Höhe von etwa 960 m, vier Kilometer südöstlich von Saint-Claude. Die Ortschaft erstreckt sich an einem geneigten Hang über dem Tal des Ruisseau de Chapy, am oberen Eingang der Gorges du Flumen. Sie gehört zur Gemeinde Septmoncel les Molunes und umfasst ein Gebiet von 19,86 km², das fast vollständig auf der Hochfläche der Hautes-Combes liegt. Die Landschaft ist gewellt und zeigt typische Strukturen des Faltenjuras, mit Talungen und Klüsen, die sich in Südwest-Nordost-Richtung erstrecken. Septmoncel wurde ab dem Jahr 800 von Mönchen des Klosters Saint-Claude gerodet und urbar gemacht. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Ortschaft 1245 unter dem Namen Septem Acervis. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich Septmoncel zu einem Zentrum der Edelstein- und Diamantschleiferei. Im Verlauf des 18. und 19. Jahrhunderts gab es mehrere Gebietsveränderungen, darunter die Abtrennung von Les Molunes, Lajoux und Lamoura. 2017 schloss sich Septmoncel mit Les Molunes zur neuen Gemeinde Septmoncel les Molunes zusammen. Die Ortschaft ist bekannt für die Pfarrkirche Saint-Etienne, die 1682 eingeweiht wurde, sowie den Musée du Coulou, der das lokale Kunsthandwerk zeigt. Zu den Natursehenswürdigkeiten zählen die Gorges du Flumen, die Wasserfälle des Flumen und die Felsformation Chapeau de Gendarme. Septmoncel ist ein beliebter Ausflugsort im Hochjura, der besonders im Winter durch Skilifte erschlossen ist. Die Ortschaft ist gut mit der Region verbunden und liegt an einer wichtigen Straße zwischen Saint-Claude und dem Col de la Faucille.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

Einwohner
876
Fläche
19,4 km²
Seehöhe
1281 m
Bezirk
Jura

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