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Abtei von Saint-Claude
Benediktinerabtei, später Diözese in der Freigrafschaft Burgund (um 430 gegründet)
Die Abtei von Saint-Claude, auch als Kloster Condat und Kloster Saint-Oyend-de-Joux bekannt, war ein Benediktinerkloster in der Region des Jura. Es wurde 420 gegründet und 1742 aufgelöst. Die Anfänge liegen im frühmittelalterlichen Gallien, wo der Gallorömer Romanus eine Einsiedelei in der Gegend der Flüsse Bienne und Tacon gründete. Die Gemeinschaft wuchs schnell, und weitere Klöster wurden gegründet, darunter das Frauenkloster Balma. Die Abtei wurde durch Schenkungen des Burgundenkönigs Chilperich I. gestärkt und entwickelte sich zu einem religiösen und geistlichen Zentrum. Die Abtei war ein bedeutender Wallfahrtsort, besonders nach dem Tod des Heiligen Eugendus im Jahr 510. Sein Grab wurde in einer Kirche über der Grabstätte errichtet, die später zur Wallfahrtskirche Saint-Pierre wurde. Unter dem Abt Claudius im 7. Jahrhundert wurde die Abtei weiter ausgebaut, und sie erhielt durch die Karolingerherrscher reiche Schenkungen. Im 9. Jahrhundert wurde sie zum reichsunmittelbaren Kloster, und ihr Einfluss wuchs durch kirchliche Privilegien und die Förderung von Gelehrten. Im Investiturstreit zwischen Kaiser und Papst wurde die Abtei dem Papst unterstellt, was ihre religiöse Autonomie stärkte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei, Kloster
- Ort
- Saint-Claude
- Erbaut
- 401
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