Schloss Pottenbrunn
Schloss in Pottenbrunn, Stadt St. Pölten, Niederösterreich
Das Schloss Pottenbrunn, auch unter dem Namen Schloss Trauttmansdorff bekannt, liegt im Stadtteil Pottenbrunn der Stadt St. Pölten in Niederösterreich. Die Anlage wurde auf einer Insel errichtet und setzt sich aus einer mittelalterlichen Burg mit Turm und einem zweiflügeligen Renaissance-Schloss zusammen. Ursprünglich diente es als Sitz der Herrschaft Pottenbrunn. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins Jahr 977 zurück, als es erstmals als Salzburger Besitz erwähnt wurde. Im 16. Jahrhundert erweiterten die Grabner die Burg nach dem Vorbild des Schlosses Rosenburg. Besonders prägend waren die Umbauten unter Sebastian Grabner dem Jüngeren um 1600, als die Vorburg zum zweiflügeligen Wohnschloss ausgebaut wurde. Später wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer, bis es 1916 vom Erdölmagnaten David Fanto erworben und 1926 an die Familie Trauttmansdorff verkauft wurde. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Schloss schwere Schäden, der Turm stürzte 1961 ein und wurde später wieder aufgebaut. Heute besteht das Schloss aus dem mittelalterlichen Alten Schloss mit seinem markanten Turm und dem um 1600 erbauten Neuen Schloss. Beide Teile sind von Wassergräben umgeben, die von der Pottenbrunner Brunnader gespeist werden. Eine Brücke führt zum Eingang des bewohnten Schlosses, das nur von außen besichtigt werden kann. Im Inneren befindet sich die Lernwerkstatt Pottenbrunn, eine alternativpädagogische Privatschule.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- St. Pölten
- Adresse
- Pottenbrunner Hauptstraße 77
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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