Sehenswürdig · Romagny

Romagny

französische Gemeinde im Elsass

Romagny

Bild: Rauenstein · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Romagny liegt an der Burgundischen Pforte, etwa 15 Kilometer westlich von Altkirch und 18 Kilometer östlich von Belfort. Im Süden grenzt das Gemeindegebiet an die Region Franche-Comté. Die Gemeinde ist von Valdieu-Lutran im Norden, Manspach im Osten, Chavannes-les-Grands im Süden sowie Magny im Südwesten und Westen umgeben. Sie gehört zum Arrondissement Altkirch und zum Kanton Masevaux-Niederbruck.

Romagny erscheint erstmals in den Urkunden 1316 als Wilarn, später als Weilen oder Willer, in romanischer Form erstmals 1390 als Romengney. Bis 1324 gehörte der Ort zur Grafschaft Pfirt und kam durch die Heirat der Johanna von Pfirt mit Herzog Albrecht II. von Österreich an Habsburg. Im Westfälischen Frieden 1648 ging der Ort an die französische Krone. Von 1871 bis 1918 war er Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen und wurde im Frankfurter Frieden 1871 dem Département Haut-Rhin zugewiesen. 1914 befand sich Romagny zeitweise in der Frontlinie und erlitt Kriegsschäden.

Die Gemeinde ist durch ihre Kirche Saint-Florent sowie die Mairie gekennzeichnet. Die Kirche wurde in den 1850er-Jahren errichtet und im Ersten Weltkrieg beschädigt. Im Zentrum der Ortschaft steht ein einfacher Walmdachbau aus dem Jahr 1903, der ursprünglich als Schulhaus diente. Zudem sind gut erhaltene Fachwerkbauten vorhanden, darunter Häuser mit altertümlicher Ständerbauweise. Einige dieser Bauten datieren zurück bis in die Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg.

Quellen (2)
Seehöhe
376 m

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