Sehenswürdigkeiten · Manspach
Manspach
französische Gemeinde im Elsass

Bild: Rauenstein · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Manspach liegt im Sundgau, südlich von Dannemarie und nördlich von Altenach. Die Gemeinde befindet sich auf der Wasserscheide zwischen Rhône und Rhein und gehört zum Arrondissement Altkirch sowie zum Gemeindeverband Sud Alsace Largue. Ein Eisenbahnviadukt verläuft nördlich des Dorfes und dient als Motiv für das Gemeindewappen. Die Gemeinde ist von der Landschaft geprägt, die von fruchtbaren Tälern und sanften Hügeln geformt ist.
Manspach wurde ursprünglich zur Grafschaft Pfirt gehörig und kam durch die Heirat von Johanna von Pfirt mit Herzog Albrecht II. von Österreich an Habsburg. Mit dem Westfälischen Frieden 1648 ging der Ort an die französische Krone. Im 19. Jahrhundert profitierte die Gemeinde vom Bau des Rhein-Rhône-Kanals und vom Eisenbahnviadukt, das mit Backsteinen aus der Altkircher Großziegelei Gilardoni gebaut wurde. Im Zweiten Weltkrieg war der Ort Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen.
Manspach ist bekannt für das gut erhaltene Eisenbahnviadukt, das 1858 eröffnet wurde und 500 Meter lang ist. Die Dorfstraße enthält viele Fachwerkbauten, darunter die alte Ständerbauweise. Die Kirche Sankt Leodegar, die 1868 errichtet wurde, beherbergt ein altes Gemälde der 14 Nothelfer. Die Gemeinde verfügt über eine reiche Geschichte und kulturelle Traditionen, die sich in den Bauten und Feste widerspiegeln.
Quellen (2)
- Manspach (CC0-1.0)
- Manspach (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 387 m
- Website
- http://www.manspach.fr
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