NiederösterreichIndustrieviertelBezirk Bruck an der Leitha

Pfarrkirche Ebergassing

Kirche in Ebergassing in Niederösterreich

Die Filialkirche in Ebergassing ist ein römisch-katholisches Gotteshaus der Erzdiözese Wien, das der Pfarre Gramatneusiedl unterstellt ist. Sie steht im Zentrum der gleichnamigen Gemeinde im Bezirk Bruck an der Leitha und ist als Teil des Dekanats Schwechat dem Vikariat Unter dem Wienerwald zugeordnet. Seit 1983 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Die heutige Kirche entstand zwischen 1851 und 1853, nachdem eine Pfarre 1783 gegründet und 2021 aufgelöst worden war. In den folgenden Jahrzehnten wurde sie mehrfach überarbeitet: 1903 und 1953 fanden Renovierungen statt, in den 1980er Jahren folgte eine Restaurierung. Besonders sehenswert ist das großformatige Hochaltarbild *Mariä Himmelfahrt* von Josef Führich aus dem Jahr 1852, flankiert von Werken Leopold Schulz’ an den Seitenaltären. Die Orgel mit 16 Registern stammt von Josef Ullmann (1867), eine Glocke von Ferdinand Angerer (1778) trägt das Wappen von Franz Josef Fürst Liechtenstein. Architektonisch beeindruckt die Saalkirche durch ihren schlichten Rechteckbau mit östlichem Turm und eingezogenem Chor. Das Innere zeigt ein dreijochiges Langhaus mit Kreuzgratgewölbe, verziert durch Stuckbänder, während der Chor eine Flachkuppel aufweist. Die Fassade gliedern flache Putzfelder, Lisenen und Rundbogenfenster, während die Holztorflügel das Kreuzstamm-Motiv tragen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Ebergassing
Adresse
Gramatneusiedler Straße 2
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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