Sehenswürdigkeiten · Oberriet

Oberriet

Gemeinde im Kanton St. Gallen in der Schweiz

Oberriet
Florian Meier CC BY-SA 3.0

Oberriet ist eine politische Gemeinde im Wahlkreis Rheintal im Kanton St. Gallen. Sie liegt im Herzen des Rheintals an der Grenze zu Österreich, umgeben vom Alpenrhein im Osten und den Alpsteingebirgen im Westen. Die Gemeinde umfasst 34,5 Quadratkilometer und umfasst mehrere Dörfer und Weiler. Der höchste Punkt beträgt 1302 m ü. M., der tiefste 407 m ü. M. Die Gemeinde besitzt auch die Alp Sämtis, die als Schönste im Alpstein bezeichnet wird. Naturschutzgebiete mit vielfältiger Tier- und Pflanzenwelt sind in der Region vorhanden.

Oberriet hat 9140 Einwohner, davon 2946 in der Ortschaft Oberriet. Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Katholiken. Die Gemeinde ist wirtschaftlich stark durch Landwirtschaft und Forstwirtschaft geprägt. Drei Industriestandorte mit Unternehmen wie Jansen AG, Rino Weder AG und CHT Switzerland AG tragen zur Wirtschaft bei. Die Gemeinde ist über die Autobahn A13 und mehrere Grenzübergänge angeschlossen. Der Bahnhof wurde im Jahr 2013 wieder reaktiviert und ist heute mit regelmäßigen Zügen ausgestattet.

In Oberriet gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten wie die Ruine der Burg Blatten und die Höhlenburg Wichenstein. Die Kapelle im Riet, errichtet 1996, ist ein Wallfahrtsort und wurde nach einem Brand 2011 renoviert. Die Gemeinde verfügt über ein Gemeindemuseum und die Kristallhöhle Kobelwald. Die historischen Stätten wie die prähistorische Höhensiedlung auf dem Montlingerbergli und die Fundstelle Abri Unterkobel sind Teil der Kulturgüter der Schweiz. Die Gemeinde ist auch für ihre kulturellen und historischen Aspekte bekannt.

Quellen (1)
Seehöhe
421 m

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