Sehenswürdig · Mooslargue

Mooslargue

französische Gemeinde im Elsass

Mooslargue

Bild: Rauenstein · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Mooslargue liegt im südwestlichen Sundgau, am Fluss Grumbach, einem Nebenfluss der Largue. Die Gemeinde ist etwa 15 Kilometer von Altkirch entfernt und umgeben von Nachbargemeinden wie Bisel, Mœrnach und Durlinsdorf. Sie gehört zum Arrondissement Altkirch und zum Kanton Masevaux-Niederbruck. Die Region ist geprägt von lössbedeckten Tertiärhügeln und unter der Lössdecke liegenden Sundgauschottern, die auf eine ursprüngliche Flusszustandsgeschichte zurückgehen.

Die Gemeinde entstand 1975 aus der Fusion der Orte Moos und Niederlarg. Der Totenweg verlief einst zwischen den beiden Dörfern und war Teil der Römerstraße. Die Region war bis 1324 Teil der Grafschaft Pfirt und später im Besitz der Habsburger. Im Ersten Weltkrieg erlitten die Orte schwere Schäden, und die Bevölkerung wurde in Baden evakuiert. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Mooslargue 1944 von französischen Truppen befreit.

Mooslargue ist bekannt für die Sankt-Blasius-Kirche, ein schlichter Bau aus der Louis-Philippe-Zeit, sowie für Fachwerkbauten wie das Haus Nr. 12 an der Rue de Durlinsdorf. Die Mairie zeichnet sich durch moderne Architektur aus. Die Gemeinde war auch Austragungsort der FEI-Europameisterschaften im Reining 2007.

Quellen (2)
Erbaut
1975
Seehöhe
462 m

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